Dienstag, 8. Juli 2014

Cut- the- rope Geburtstagstorte für Marcel



Der Geburtstag liegt zwar schon ein paar Monate zurück. Ich wollte Euch aber diese Torte nicht vorenthalten.
Das war meine 2. Motivtorte an die ich mich herangewagt habe. Mein Sohn wünschte sich zu seinem 9. Geburtstag eine "Cut the rope- Om Nom " Motivtorte.
Ich habe noch nie in meinem Leben mit Fondant eine Figur modelliert. Ich war dann auch enttäuscht das sie nicht so toll geworden ist, wie ich (Perfektionistin durch und durch) es mir vorgestellt hatte.

Im Innern befindet sich ein leckerer Rotweinkuchen gefunden bei dem tollen Blog "Pink Sugar"
Da ich ihn für Kinder gebacken habe, wurde anstatt Rotwein einfach Traubensaft genommen. Zuerst wurde der Rührkuchen "fondanttauglich" gemacht. D.h. mit einer Creme eingedeckt die den Fondant, der nacher obenauf liegt nicht auflöst. Fondant ist ja aus Zucker und der löst sich bei Berührung mit Feuchtigkeit.
Da dazu habe ich eine Schokoganache verwendet, eine streichfähige Creme aus erhitzter Sahne und kleingehackter Schokolade. Auch dazu gibt es bald ein Rezept.....
Aussen habe ich den Rührkuchen mit einem Marshmellowfondant (selbstgemacht und grün eingefärbt), eingedeckt. Die Anleitung dazu findet ihr unter der Rubrik" Motivtorten". Noch ein paar schwarze Spinnen ausgestochen mit einem Linzer Ausstecher für Kekse. Die Augen sind ebenfalls aus weißem Fondant mit einer Spritztülle ausgestochen und verziert mit kleinen schwarzen Kügelchen, die dann die Pupille bilden.
Für den Om-Nom, habe ich grün eingefärbte Modelliermasse genommen (Halb MM-Fondant, Halb Blütenpaste) und versucht den Klops schön hinzu modellieren.

Leider kann ich Euch diese Torte nicht Schritt-für-Schritt Anhand von Bildern zeigen, da ich im März noch nicht mal im Traum daran gedacht habe, an einen eigenen Blog zu schreiben!

Ganz einfach ist dann so eine Wimpelkette für die Torte obenauf. Sieht schön aus und geht schnell.
Auch dazu schreibe ich Euch noch eine Anleitung mit Bildern, die findet Ihr dann unter der Rubrik "DIY".

Nun zuallererst das Rezept für den

Rotweinkuchen:

Zutaten:
250g Butter oder Margarine
250g Zucker (habe ich reduziert auf 180g)
250g Mehl
1 Pck. Vanillin
4 Eier
1 Pr. Salz
2 Tl. Zimt
2 Tl. Kakao
120 ml Rotwein ( Traubensaft rot)
1/2 Pck. Backpulver
100g gehackte Zartbitterschokolade (die beste die du finden kannst ;) )
(Im Originalrezept steht noch 2Tl. Rum, aber bei Kindern verzichtet man lieber darauf)

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die weiche Butter mit dem Zucker schön cremig rühren (Küchenmaschine). Die Eier nach und nach unterrühren ( jedes Ei ca. 1 Min. unterrühren). Mehl mit Backpulver, Zimt, Vanillin, Prise Salz, und Kakao vermengen. Die Schokolade in kleine Stücke hacken. Die Mehlmischung nun abwechselnd mit dem Traubensaft zur Buttercreme geben. Nicht zu lange rühren! Wenn eine homogene Masse entstanden ist kurz die Schokolade unterheben.
In eine gefettete Springform geben (26 cm Durchmesser). 
Den Teig einfüllen und glatt streichen.
1 Stunde backen.
Auskühlen lassen und mit der schon vorher vorbereiteten Ganache (in dem Fall Zartbitterganache), einstreichen. Kühlen. 
Die Torte sollte so eingestrichen werden, daß die Oberfläche schön glatt und eben wird.
Nun den MM-Fondant mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben (ich nehme immer Gelpaste von der Firma Wilton), mit einem Nudelholz oder besser, mit einem Silikonrollstab zu einem großen Kreis auswellen.
Bevor ihr das Fondant auf der Arbeitsfläche ausrollt, sollte anstatt Mehl wie bei Teig einfach Bäckerstärke, Puderzucker oder wie ich es in dem Fall gemacht habe, Palmin soft auf die Arbeitsfläche gegeben werden. Dann bleibt nichts haften.
Das Fondant wird größer ausgerollt als der Kuchen im Durchmesser ist, denn die Ränder müssen auch eingedeckt werden. 

GANZ TOLLE VIDEOS ZUM THEMA FONDANT FINDET IHR AUF "YOU TUBE".

Wenn der Kuchen schön eingedeckt wurde, gehts ans verzieren mit den Spinnen und der Wimpelkette.

Ich habe alle Anleitungen wie eine Torte fondanttauglich gemacht wird, oder wie man eine Torte mit Fondant eindeckt bei You Tube angeschaut und mir angeeignet. Kann ich nur empfehlen!!!









Viel Spaß beim Nachbacken!
Süße Grüße

Eure Alex












Sonntag, 6. Juli 2014

Himbeer- Cupcakes mit Frischkäsetopping





In der vergangenen Woche mußte ich richtig viel backen!!
Meine Söhne hatten beide ein Sommerfest an ihrer Schule und auch noch am gleichen Tag!
Deshalb war ich total im Streß und habe 2 Tage von Morgens bis Abends nur geackert.
Leider wurde dann am Tag des Schulfestes, mein kleiner Sohn krank und lag mit einer heftigen Sommergrippe flach, sodaß ich meine, am Vortag gebackenen Cakepops, nicht an den eigentlichen Bestimmungsort zuführen konnte. Da die verflixten "Dinger" mir bei den derzeitigen Temperaturen soviel Mühe gemacht haben, wollte ich sie dann dem anderen Sohn zu seinem Schulfest mitgeben. Leider habe ich nur die Hälfte der Cakepops unbeschadet versandfertig machen können, da sie bei den Temperaturen ständig vom Stiel gerutscht sind.... Ich bin fast durchgedreht!!!
Mein Mann hatte die dann ins Auto gepackt und fuhr 3 Meter , als die doofen Dinger umgefallen sind und alle kaputt waren. Im Auto war es ja noch heißer!!

So sahen sie dann aus:



vorher

nacher





Zum Glück hatte ich noch Cupcakes gebacken:



                                         


Dafür gibt es heute das Rezept:
( Das habe ich aus der Lisa Kochen & Backen Mai Ausgabe 2014)

Zutaten für 12 Stück:

300g Himbeeren (auch tiefgekühlt)
175g weiche Butter
150g Zucker (ich habe 90g genommen)
4 Eier
Saft und abgeriebenen Schale von 1 Bio-Orange
175g Mehl
1 Tl. Backpulver
6 El. gem. Mandeln

Für das Topping:

250g weiche Butter
100g Zucker
250g Frischkäse 
250g Puderzucker
rosa Lebensmittelfarbe

Himbeeren auftauen lassen. Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln zugeben. Orangensaft, -schale unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach zugeben. Mandeln zugeben. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.
Himbeeren in den Teig geben und kurz unterrühren.
Teig in mit Papierförmchen ausgekleidetes Muffinblech geben und ca. 25 Min. backen.
Der Duft den der Backofen nach einiger Zeit verströmt ist der Hammer!!

Nach der Backzeit die Muffins auskühlen lassen.

Für das Topping, die Butter mit Zucker schön weiß-cremig aufschlagen. Frischkäse zugeben und weiterrühren (Küchenmaschine ;)
Soviel Puderzucker unterrühren (gesiebt), bis eine spritzfähige Masse entstanden ist. Creme halbieren und unter die eine rosa Lebensmittelgelfarbe rühren. Die andere kann so bleiben, sie hat schon eine leichte hellgelbe Farbe. Wem da zu wenig ist, kann noch mit gelber Lebensmittelfarbe nachhelfen.
Masse in einen Spritzbeutel mit runder- oder Sterntülle füllen und schön gleichmäßig auf die ausgekühlten Muffins spritzen.
Ich habe die Toppingmasse noch vorher in den Kühlschrank gestellt damit sie wieder fester wird.
Mit Zuckerperlen (Nonparailles) und Zuckerblüten oder Blüten aus Eßpapier verzieren.
Sehen sie nicht toll aus?




Ganz tolle Zuckerperlen bekommt man beim Onlinshop von meincupcake.de und andere schöne Sachen.

Diese Cupcakes habe ich in eine Kuchentransportschachtel gepackt und mein Mann hat sie dann auch unbeschadet an ihren Bestimmungsort gebracht. Die dortigen ehrenamtlichen "Kuchenverkäufer" waren total begeistert. Sie sahen aber auch richtig toll aus!
Und waren wohl auch gleich ausverkauft! Ich hoffe nur sie haben so gut geschmeckt wie sie ausgesehen haben.
Nun wünsche ich noch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Alex





Sonntag, 29. Juni 2014

Marmorkuchen mit Erdnussbutter






So liebe Kollegen von H&M!!!! 
Wie verlangt, Kuchen gebacken, im Blog gepostet und Morgen ins Geschäft mitgebracht und hoffentlich genüßlich gefuttert!!

Für meine lieben Kollegen habe ich jetzt auch mal wieder einen Kuchen gebacken, der hoffentlich super schmeckt. Das Rezept ist von Chefkoch.de und klang ganz lecker. Da ich zufälligerweise Erdnussbutter für genau solch einen Zweck im Vorratsschrank hatte, und einer unserer Kollegen !!!täglich!!! Marmorkuchen zum Frühstück isst, habe ich mich entschieden den langweiligen und pobeligen Marmorkuchen ein wenig aufzupimpen, mit Schokostücken und Erdnussbutter. Hoffentlich hat keiner eine Erdnussallergie!!!
Wir sind  eine so lustige und coole Truppe bei H&M, da haben wir uns doch öfter Mal einen Kuchen, einfach so, verdient! 



Hier das Rezept:

Zutaten:

250g weiche Butter
200g Erdnussbutter creamy
300g Zucker (ich habe wie immer reduziert und 180g genommen)
5 Eier
230g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
150ml Buttermilch
2 El Kakao
100g dunkle Schokolade

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker und der Erdnussbutter gut! schaumig schlagen. (Am besten in einer Küchenmaschine und schön lange).
Nach und nach einzeln die Eier unterschlagen.
Mehl mit Backpulver und Salz mischen und löffelweise zum Teig geben. Abwechselnd mit Buttermilch unterrühren.
Sobald das Mehl zugegeben wurde, nicht mehr lange rühren sonst wird der Kuchen schwer und nicht luftig.
Teig halbieren und eine Hälfte mit Kakao und gehackten Schokostücken verrühren.
Abwechselnd in eine gut gefettete und ausgemehlte Gugelhupfform geben. Glatt rühren und mit einem Löffelstiel einmal vorsichtig durch den Teig kreisförmig rühren. So entsteht das Marmormuster.
Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 60 Min. backen. Sollte die Oberfläche dunkel werden, mit Alufolie abdecken und fertig backen.
Nach Lust und Laune verzieren. Ich habe ihn mit Puderzucker eingestäubt und kleine Windräder gebastelt. Diese habe ich leicht versetzt in den Kuchen gesetzt.
Ich hoffe er schmeckt!
Wir werden sehen........


Viel Spaß beim Nachbacken!
Bis zum nächsten Mal

Süße Grüße

Eure Alex




Mißglückter Limetten-Käsekuchen





Ja, Ja ich weiß: "der ist ja verbrannt"!!!!
Aber ich poste auch Gebäck, das mißglückt ist um meine Erfahrungen mitzuteilen.
Also.... gebacken habe ich nach einem Rezept von "Sweet and Easy- Enie backt" einen Zitronenkäsekuchen mit Schokoboden. Das klingt richtig lecker finde ich, und ist es auch.
Leider ist das Rezept nicht sonderlich ausgereift, was mich wieder zu meinem ganz eigenen Käsekuchenrezept bringt, daß ich einfach nur abwandeln kann, mit Limette und Schokoboden.
Deshalb poste ich auch hier nur mein absolut gelingsicheres Basic- Käsekuchen Rezept, das sich schon so oft bewährt hat. Das Rezept von Enie, hat einfach nicht so funktioniert wie es sollte. Es hat hinten und vorne nicht gepaßt. Geschmeckt hat der Kuchen richtig gut!!

Limetten-Käsekuchen nach Alexandra

Zutaten:
Schokoboden:

250g Mehl
60g Zucker
1 Pr. Salz
1Ei
125g Butter
1-2 Eßl. Kakao


Die Zutaten möglichst rasch mit den Händen zu einem Mürbeteig verarbeiten und 1 Std. kühlen.
Nach der Ruhezeit, Teig dünn auswellen, in eine Springform mit 26 cm Durchmesser geben und auskleiden. An einen hohen Rand denken! Mit Backpapier belegen und Trockenlinsen einstreuen. Bei 170 Grad Unter-/ Oberhitze ca. 15 Min. blindbacken. 
Nun die Füllung vorbereiten.

Füllung:

750g Quark
150g Zucker
3-4 El Limettensaft
abgeriebene Schale von 3-4 Limetten (unbehandelt)
50g Speisestärke
3 Eiweiß
3 Eigelb
200ml Schlagsahne

Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. 
In einer anderen Schüssel, Quark, Zucker, Limettensaft, abgeriebene Limettenschale, Eigelb, und Speisestärke gut vermengen und das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
Schlagsahne steif schlagen, ebenfalls vorsichtig unterheben.
Die Masse auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen. 
Bei 180 Grad Unter-/Oberhitze 40 Min. fertig backen.

Ich habe bei dem Kuchen auf dem Foto einen kleinen Versuch gestartet und die Form, in eine mit Wasser gefüllte Fettpfanne, gestellt und so gebacken. Dies soll das aufreißen des Kuchen verhindern. Das habe ich aus einer amerikanischen Backsendung. Dort backt ein Konditor immer seinen Käsekuchen mit Wasser unter dem Kuchen.
Bei mir hat das auch funktioniert. Der Kuchen blieb schön ganz und glatt, leider ist er mir verbrannt und war innen auch nach 60Min. Backzeit noch nicht gar.
Ob das an dem Wasser lag weiß ich nicht, ich werde es nochmals versuchen und berichte dann.
Selbstverständlich habe ich die Backform vorher mit Alufolie ummantelt, damit kein Wasser eindringen kann. Also das kann nicht der Grund gewesen sein für mein Kuchenmaleur.

Wie ihr seht habe ich nur ein Foto von dem schrecklichen Kuchen gemacht, ich finde das reicht auch....
Beim nächsten Mal gibt es mehr Foto´s von "schöneren" Kuchen.

Bis zum nächsten Mal
Viel Spaß beim Nachbacken

Süße Grüße
Eure Alex

Samstag, 21. Juni 2014

Johannisbeer- Baiser- Kuchen




Heute hatte ich im Supermarkt ganz spontan beschlossen einen, wie wir im schwäbischen sagen "Träublesbeerkuchen" zu machen. Ich hatte eine Schale mit frischen Johannisbeeren entdeckt und so große Lust auf einen säuerlich-süßen Kuchen bekommen.
Eigentlich bin ich ja derzeit auf "Diät". Ich habe zugenommen, nachdem ich ja jetzt so viel gebacken und leider auch gegessen hatte. Man muß ja schließlich auch probieren..... 
Außerdem liebe ich Süßes!! Ich könnte dafür sterben.
Nun da ich festgestellt hatte, daß die kurze Hosen vom letzten Jahr sehr gekniffen hatten, habe ich beschlossen mehr Obst und weniger Süßigkeiten zu essen. Schließlich ist Obst ja so gesund und enthält auch überhaupt kein Zucker.... nein..... Naja aber besser als haufenweise Schokolade und Chips!!
Doch es hat funktioniert, die Hosen sitzen langsam lockerer und ich werde natürlich trotzdem nicht aufs Backen verzichten... geht´s noch!!!
Also hier ein Rezept aus dem Buch "Anniks Lieblingskuchen von Annik Wecker. Das ich nur insofern abgewandelt habe, indem ich geschälte, gemahlene Mandeln genommen habe. Die, die man normalerweise für Macarons nimmt. Ich hatte aber nur noch solche zu Hause und wollte nicht nochmal losfahren um die "normalen" gemahlenen Mandeln zu kaufen. Also gibt es die Luxusvariante.





Das Rezept ist für eine Springform mit 26cm Durchmesser:
(Ich hatte aber zu spät bemerkt, daß ich meinen 26 er Springformboden bei meiner Freundin gelassen hatte, nachdem ich ihr einen Kuchen zum Geburtstag geschenkt habe, da liegt er jetzt gut. Also mußte ich den Kuchen auf zweimal backen.... das hat gedauert)

Zutaten:

Mandelmürbteig:

200g kalte Butter
80g Puderzucker
1 Ei Gr. S
40g gemahlene Mandeln
300g Mehl
1/4 Tl Salz

Füllung:

200g gemahlene Mandeln
700g Johannisbeeren
40g Speisestärke
8 Eiweiß
1 Prise Salz
280g Zucker


Zubereitung:

Aus den Zutaten einen Mandelmürbteig zubereiten. ( Alles mit den Händen rasch zu einer homogenen Masse verkneten und kühl stellen. Im Buch angegeben sind min. 2 Stunden.)

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig kurz temperieren lassen und eine Springform damit auskleiden, dabei einen 5cm hohen Rand ausformen. Boden blindbacken. (Backpapier auf den Mürbteig geben und mit Trockenlinsen auffüllen, 16 Min. backen. Linsen und Backpapier nach der Backzeit entfernen.)

Backofentemperatur auf 175 Grad senken.
Für die Füllung Mandeln in einer beschichteten Pfanne unter ständigem Rühren vorsichtig anrösten, bis sie zu duften beginnen (Röstaromen!)
Herausnehmen, abkühlen lassen.
Johannisbeeren mit einer Gabel vom Stiel entfernen. (Tiefkühl- Johannisbeeren schon vorher auftauen lassen!)
Geröstete Mandeln mit der Speisestärke vermischen. 2 El der Mandelmischung auf dem Kuchenboden verteilen, den Rest unter die Johannisbeeren heben.

Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis ein glänzender Eischnee entstanden ist. Zwei Drittel des Eischnees unter die Johannisbeermischung heben. Auf dem Boden in der Springform verteilen. Restlichen Eischnee darübergeben und glatt streichen. Im Ofen auf mittlerer Schiene 70 Min. backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit das Baiser nicht zu dunkel wird.


Ein schön säuerlicher Sommerkuchen! und laut Annik nicht so mächtig als andere "Träubleskuchen".
Vielleicht ein klein wenig zu süß, aber ich werde die Zuckermenge beim nächsten Mal einfach ein wenig reduzieren. Ansonsten ist der Kuchen sehr sehr lecker!
Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Alex

Donnerstag, 19. Juni 2014

Macarons mit Salz-Karamellfüllung

Diese Füllung ist ein Gedicht!!
Etwas aufwendig in der Herstellung aber gigantisch im Geschmack!!








Zutaten für das Butter-Karamell:

250g Puderzucker
75ml Wasser
120 ml Schlagsahne
200g Butter
ein wenig Fleur de Sel

Man kann die Menge auch halbieren, dann ist sie immer noch ausreichend für 2 Rezepte Macarons mit italienischer Meringue. Wie diese gemacht werden... siehe in meinem Macaronverzeichnis unter Macarons mit italienischer Meringue. 

Zubereitung:

Den Zucker mit dem Wasser in einem Topf bei mittlerer Temperatur, ohne zu rühren, erhitzen, bis er schön karamellfarben ist.

Dann sofort in dünnem Strahl den Rahm dazugießen und behutsam rühren. Aufpassen, dass sich keine Klumpen bilden! Das Karamell schlägt Blasen und kann leicht anbrennen.

Ist eine homogene Masse entstanden, mit dem Thermometer prüfen - bei 108 Grad den Topf vom Herd nehmen, die zerkleinerte Butter beifügen und zu einer glatten Creme rühren.

Die Karamellcreme in einen geeigneten Behälter umfüllen und min. 1 1/2 Stunden im Kühlschrank erkalten und fest werden lassen.

In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Macaronschalen spritzen. Etwas Fleur de Sel auf die Masse geben und zusammensetzen, über Nacht in einer luftdichten Box reifen lassen.






Diese Rezept ist im Original aus dem Buch:" Macarons von Jose Marechal. Dort wird gesalzene Butter verwendet. Ich wollte es mit Fleur de Sel ausprobieren und fand´s super! Probiert es selbst!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Liebe Grüße

 Eure Alex



Kurztrip an den Bodensee

Endlich habe ich wieder einmal Zeit etwas zu posten!
Wir waren ein paar Tage am Bodensee um mit unseren Kindern zu entspannen und die vielen tollen Sehenswürdigkeiten zu genießen.
Einen kleinen Trip nach Schaffhausen in der Schweiz zum Rheinfall war auch drin. Wunderschön und spektakulär!!






Ein paar Tage am See habe wir auch verbracht, einschließlich einer Bootsrundfahrt am Ende unseres Kurzurlaubs.  Sehr heiß war es,aber wunderschön!!!



Ein paar Tage vor unserer Abreise, wollte ich endlich mal wieder meine heißgeliebten Macarons backen. Sie waren für jemanden ganz bestimmten als Geschenk gedacht.
Leider mußte ich auch diesmal wieder etwas dazu lernen......
Backe nicht wenn es so heiß ist, daß man im Freibad besser aufgehoben ist!

Es war sehr heiß und ich hatte dadurch,schon nicht  die große Lust dazu mich an den noch heißeren Ofen zu stellen. Desweiteren verändert sich doch tatsächlich die Trockenzeit der Macarons! Sie trocken dann bis zu einer Stunde!
Sie sind leider nichts geworden... alle sind aufgeplatzt  und ich war bedient!!
Meine Kinder durften die aufgebrochenen Macaronschalen essen und ich hatte dann auch keine Lust mehr einen neuen Versuch zu starten. Ich wollte abwarten bis das Wetter geeigneter ist zum Macarons backen.
Dabei habe ich aber die Schritte der Macaronherstellung fotografiert.
Seht selbst in meinem nächsten Post!
Liebe Grüße
Eure Alex


Donnerstag, 5. Juni 2014

Marshmallowfondant oder MM-Fondant

Wenn man eine schöne Motivtorte machen möchte um z.B. jemanden Lieben damit zu überraschen, braucht man Fondant.
Fondant ist eine knetfähige weiße Zuckermasse, die man ähnlich wie Marzipan zum Torten eindecken nehmen kann. Fondant ist aber elastischer als Marzipan und schneeweiß. Es lässt sich somit gut mit sämtlichen Gel Lebensmittelfarben einfärben. Wenn man Fondant zur Hälfte mit Blütenpaste vermischt, erhält man Modellierpaste. Blütenpaste ist eine schneeweiße Paste die zum Blütenblätter modellieren verwendet wird. Man kann sie online kaufen oder aber auch ganz einfach selber machen.
Modellierpaste wird zum modellieren von größeren Figuren für eine Torte verwendet z.B. bei meiner Cut-the-Rope Torte, der kleine Om-Nom.

Fondant kann man fertig online kaufen z.B. hier www.meincupcake.de, dabei handelt es sich aber um Gelatinefondant, der wie der Name schon sagt Gelatine enthält.

Eine andere Möglichkeit ist es Marshmallowfondant selber zu machen. Das geht sehr schnell und recht einfach. Der Vorteil zu Gelatinefondant ist, daß dieser gleich nach der Zubereitung verwendet werden kann ohne Ruhezeit. Außerdem schmeckt er lecker nach Marshmallows.
Als dritte Möglichkeit gibt es noch den Schokofondant. Den habe ich noch nie probiert, der soll aber sehr köstlich sein. Leider ist die Farbe vorgegeben, nämlich braun. Da er Schokolade enthält.

Hier das Rezept für MM-Fondant:

Genaue Bildanleitungen folgen bei Gelegenheit.

Man benötigt:

1kg Puderzucker
450g Marshmallows weiß
3 El Wasser

außerdem Palmin soft  ( Palmfett)

Zubereitung:
Einen großen Kochtopf mit Wasser auffüllen und zum kochen bringen. Eine passend große Metallrührschüssel auf den Topf über dem Wasserbad setzten. Schüssel muß hitzebeständig sein!
Die Schüssel mit ein wenig Palmin soft von innen einfetten. Temperatur runterschalten, so daß das Wasser nicht weiterkocht.
Marshmallows mit den 3 El Wasser in die Schüssel geben und ca. 10 Min. warten, bis die Marshmallows geschmolzen sind. Dann mit einem eingefetteten Kochlöffel die Marshmallows ein wenig verrühren. Sind alle Marshmallows geschmolzen, die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen.
Die Hälfte des Puderzuckers gesiebt zu den Marschmallows geben und mit dem Handrührgerät vermischen.
Danach restlichen Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben und die noch sehr flüssige Marshmallowmasse darauf geben. Vorsicht die Masse ist noch sehr heiß!!
Nun mit den eingefetteten ! Händen (oder man zieht Handschuhe an), vorsichtig den Puderzucker in die Marshmallowmasse einarbeiten. Dies macht man solange bis eine homogene Masse entstanden ist, die nicht mehr an den Händen klebt.
Nun ist es ganz wichtig den MM-Fondant luftdicht!! zu verpacken. Einmal gut in Frischhaltefolie einwickeln und am besten noch in eine Tüte packen, gut verschließen! Dann packe ich noch zur Sicherheit meinen Fondant in eine luftdicht verschlossene Frischhaltedose und lagere ihn bis ich ihn benötige im Kühlschrank.
Der MM-Fondant ist ca. 1/2 Jahr- 1 Jahr haltbar.

Viel Spaß bei den ersten Versuchen

Süße Grüße

Eure Alex

Montag, 2. Juni 2014

Erdbeerkuchen nach Konditorenart






Am Sonntag waren wir alle mal schnell auf dem Erdbeerfeld, selber Erdbeeren pflücken... und staunten nicht schlecht, daß wir uns hätten gar nicht so beeilen müssen. Das Erdbeerfeld hatte erst am Samstag eröffnet und es waren noch jede Menge grüner Erdbeeren zu sehen, die sobald öfter die Sonne scheint, auch schön rot werden.
Wir fanden aber dann  trotzdem ca. 5 kg, und daraus wurde zu Hause sofort eine Erdbeermarmelade gekocht. Die schmeckt einfach am aller besten. Nicht so süß wie die aus dem Supermarkt!
Ich nehme dazu immer das Erdbeergelierzucker von Dr. Oetker, das ganz speziell auf Erdbeermarmelade abgestimmt ist. Man muß noch nicht einmal Zitronensäure zugeben, ist alles schon enthalten!
Es blieb aber noch ein Rest an Erdbeeren übrig und ich backte heute Morgen ganz spontan einen Erdbeerkuchen daraus.





Ganz nach Konditorenart mit einem Mürbeteigboden unter dem Bikuitboden, aber ohne Buttercreme. Ich habe einfach eine Vanillepuddingcreme gemacht.
Dieses Mal hat es mit dem Biskuit sehr gut geklappt. Ich habe ein Originalrezept von einem Konditor. Seine Tochter war früher einmal meine Kollegin und die hatte mir damals das Rezept verraten. Der Biskuit wird richtig toll!!!







Hier das Rezept:
Für den Mürbeteig:
250g Mehl
125g Butter
1Pr. Salz
1 Ei
60g Zucker

Zu einem Mürbeteig verkneten und in Größe der Form auswellen und ausschneiden. Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen und bei 180 Grad Umluft ca. 15-20 Min. hellbraun backen.
Auskühlen lassen.

Für den Bikuit:
Das Profirezept:
6 Eier
220g Zucker
6Eßl. Wasser
gut schaumig rühren!!

150g Mehl
50g Stärkemehl

sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben!
Bikuitmasse in eine nicht gefettete  Springform geben (Nur den Ring verwenden, den Boden weglassen!) vorher!  auf ein Blech mit Backpapier setzen. Bei 175- 200 Grad Umluft ca. 60 Min. backen.
Auskühlen lassen.
In der Mitte durchschneiden.
Es wird nur ein Boden benötigt.

Für die Vanillecreme:
ca. 600ml Milch
4 Eßl. Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver
daraus einen Vanillepudding zubereiten. Abkühlen lassen.

Einen Tortenring um den Mürbeteigboden stellen. Mit Erdbeermarmelade bestreichen. Den Biskuitboden aufsetzen, mit Vanillepudding bestreichen.

ca. 500g Erdbeeren putzen und in Scheiben schneiden. Auf den Vanillepudding dachziegelartig aufschichten. Mit einer Pck. roten Tortenguß begießen und ca. 2 Stunden kühlen.

Laßt es Euch schmecken!
Eure Alex

Waldbeer-Kokos-Bikuit-Schnitten

Wie jeden Sonntag, habe ich auch den letzten, einen Kuchen für meine Familie gebacken.
Ich habe durch viele Experimente bemerkt, dass ich keine dicke Böden mit wenig Creme mag, und habe dieses Mal ein Rezept ausprobiert, das von Konditor-Weltmeister Bernd Siefert, aus dem aktuellen Heft von "Sweet Dreams" stammt. Dieses Rezept besticht durch seine dünnen Biskuit-Böden und der Sahne-Beeren- Creme in ausreichender Menge.







Rein Optisch ist mir dieser Kuchen sehr gut gelungen, nur habe ich leider einen entscheidenden Fehler bei der Zubereitung des Biskuit-Bodens gemacht.... Ich sollte es eigentlich besser wissen....
Ich habe, wie es im Rezept steht, die Eier mit dem Zucker und den Kokosraspeln ! schaumig! geschlagen. Als ob das geht... ts, ts, ts.
Ich wusste sofort:" Das wird nichts!" Die Böden werden steinhart.
Ich habe trotzdem weiter gemacht und habe es am Schluss bereut. Die Böden waren sehr fest und überhaupt nicht so schön fluffig, weich wie sie sein sollten.
Geschmeckt hat der Kuchen auch ganz gut. Obwohl Säure gefehlt hat.
In dem Rezept wird angegeben, Zitronengras mit in die Füllung zu geben. Ich habe aber in unserem Supermarkt keines bekommen und wollte eigentlich Limettenschale mit dazugeben, und habe dies aber vergessen.
Naja, ich lerne daraus.





Hier das Rezept:
(Eigentlich mit Brombeeren)
Für etwa 16 Stücke
Für den Biskuit:
5 Eigelb
155g feinster Zucker
85g Kokosraspel
5 Eiweiß
60g Mehl
65g Speisestärke

Zutaten zu einem Biskuitteig verrühren und auf zwei Mal, in einer Rechteckigen Tortenform mit 24 x 24 cm einfüllen und ca. 15 Min. bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen. (Jeweils ein Boden extra backen). Auskühlen lassen.


Für die Creme:
12 Blatt Gelatine
300g Brombeeren (Waldbeerenmischung)
50g Puderzucker
1 Msp. Vanillezucker
5 Stiele Zitronengras
600ml Kokosmilch
Mark von einer Vanilleschote
150g feinster Zucker
400g Sahne

Gelatine kalt einweichen. Brombeeren verlesen, 200g mit Puderzucker, Vanillezucker pürieren, durch ein Sieb streichen. Strunk vom Zitronengras dünn abschneiden, harte Außenblätter entfernen. Rest hacken. Mit Kokosmilch, Vanillemark einmal aufkochen, kurz ziehen lassen. Zucker darin schmelzen. Gelatine ausdrücken, unter Rühren darin auflösen. Creme durch Sieb abseihen. Beerenmark unterrühren. Kühl stellen. Sobald die Masse leicht geliert, Sahne steif schlagen und unterheben.
Einen Biskuit mit Form 24x24cm umstellen. Hälfte Beerensahne aufstreichen, zweiten Biskuit auflegen. Rest Sahne aufstreichen. Torte 4 Std. kühlen. Schnitten mit Beeren garnieren.
Viel Erfolg und Spaß beim Nachbacken
Vielleicht klappt´s bei Euch besser!!
Eure Alex






Donnerstag, 29. Mai 2014

Cheescake mit Himbeersahne zum Vatertag


Eine Variation des Lieblingskuchens meines Mannes zum Vatertag.... den Käsekuchen.
Diesmal ein Cheescake mit Himbeersahne aus dem aktuellen Heft "Sweet Dreams" von Lisa Kochen und Backen.
Ich habe es ein wenig abgewandelt.
Hier das Rezept für eine Springform 18cm im Durchmesser:
Für den Mürbeteigboden : (Es gehen auch zerkrümelte Butterkekse mit Butter vermengt:
125g Mehl
30g Zucker
1Pr. Salz
abgeriebene Zitronenschale
1 Ei Gr.S
60g Butter
Aus den Zutaten einen Mürbeteig herstellen. Auf Backformbodengröße auswellen und ausschneiden.
In die Form geben. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen und 15 Min. bei 170 Grad Unter-/Oberhitze backen.
In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten:
375g Quark
125g Mascarpone
112g Zucker
ca. 20g Stärke
(oder Vanillepuddingpulver )
1 El Limettensaft
2 Eier Gr. L
Quark mit Mascarpone, Zucker, Stärke und Limettensaft glatt verrühren. Eier untermixen. Creme auf den vorgebackenen Boden verstreichen und ca. 15 Min. bei 180 Grad Unter-/Oberhitze backen. Ofentemeratur auf 120 Grad reduzieren und den Kuchen in ca. 60 Min. (Je nach Ofen) goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Für die Himbeersahne:
3 Blatt Gelatine
225g Himbeeren (auch tiefgekühlt)
2 El Zucker
2 El Limettensaft
250g Schlagsahne
1 1/2 El Puderzucker
1/2 Tl Vanilleextrakt
Tiefkühl Himbeeren auftauen lassen. Frische verlesen. Gelatine einweichen und die Himbeeren mit Zucker, Limettensaft pürieren und passieren. Gelatine ausdrücken und in einem Topf unter rühren auflösen (nicht kochen!) Einen Eßl. von dem Himbeerpüree unter die Gelatine rühren (Temperaturausgleich) und dann die gesamte Gelatine in die Himbeeren geben, gut rühren.
Abdecken und kühlen. Sobald das Fruchtpüree geliert, Sahne mit Puderzucker und Vanilleextrakt steif schlagen und unter die Himbeermasse rühren.
Cheesecake mit einem hohen Tortenring umstellen. Himbeersahne einfüllen und glatt streichen. Mit Folie abdecken und ca. 8 Std. am besten über Nacht, kühlen.
Torte aus dem Ring lösen, nach Belieben verzieren.
In meinem Fall habe ich aus einem Schaschlikspieß und buntem Origamipapier ein kleines Windrädchen gebastelt und an den Spieß geklebt.
In die Torte stechen und fertig!
Wie die Windräder gebastelt werden zeige ich Euch bald mit einer Schritt für Schritt Anleitung.
Ist richtig easy und geht sehr schnell.
Viel Spaß beim Nachbacken
Eure
Alex

Sonntag, 25. Mai 2014

Blaubeertorte mit Zitronenbuttercreme

 

Am kommenden Dienstag hat meine beste Freundin Geburtstag. Daher hatte ich schon Wochen im Voraus geplant eine richtig tolle Torte für sie zu backen und mich riesig darauf gefreut endlich los zulegen. Leider kam bei meiner Freundin ein schwerer Schicksalsschlag dazwischen und sie ist natürlich nicht in Feierlaune....
Daher habe ich die Torte eben für uns zu Hause als Sonntagstorte gebacken.... und was soll ich sagen:
Es war eine Sauarbeit, ist nicht so geworden wie ich es mir gedacht habe und ich habe gemerkt:" Mächtige Buttercremetorten sind nichts für mich an einem normalen Sonntag".
Es sind zwar Heidelbeeren im Teig, trotzdem ist die Torte sehr mächtig und mir ist nach einem kleinen Stück schon schlecht geworden!
Ich merke immer mehr, dass ich auch irgendwie keine Rührkuchen mag und lieber tolle Obstkuchen esse.... oder natürlich meine heißgeliebten MACARONS!!



Ich hatte mich in der Zeit verschätzt und wurde ewig nicht fertig mit Buttercreme aufstreichen, wieder kühlen, wieder aufstreichen und kühlen usw....
Daher sieht die Torte nicht so prickelnd aus. Zwischen den einzelnen Schichten sollte wirklich gut gekühlt werden... na das hat dann halt leider nicht so hingehauen und der Platz im Kühlschrank ist auch nicht so ausreichend um dort eine Torte unterzubringen.
Beim nächsten Mal muss ich mir etwas anderes überlegen.....




So sah sie dann im Innern aus.... Es ist also noch vieles verbesserungswürdig!
Vom Geschmack her ist diese Torte richtig lecker! Der Boden besteht aus einem Heidelbeerrührteig, der sehr saftig wird, besonders wenn man Heidelbeeren aus dem Glas nimmt. Und als Füllung und Deko Drumherum ist in dem Rezept eine Zitronenbuttercreme angegeben.
Das Rezept habe ich aus meinem tollen Tortenbuch von Linda Lomelino "Torten".
Die Torten in dem Buch sehen sehr schön aus.
Seht hier, so sollte die Torte eigentlich aussehen:


Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch noch und bis zum nächsten Mal!
Eure Alex

Donnerstag, 22. Mai 2014

Ganache


Ganache

Eine Ganache ist eine Creme aus aufgekocheter frischer Sahne und kleingehackter Schokolade.
Diese Creme wird einmal, gerne dazu verwendet um Macarons damit zu befüllen, aber auch Torten schmecken sehr lecker mit dieser Creme, besonders für Schokoholicer!
Zum anderen wird sie sehr gerne verwendet um Motivtorten fondanttauglich zu machen. Das heißt: Ein gefüllter oder ungefüllter Kuchen der mit Fondant eingedeckt werden soll ist oft uneben an der Oberfläche und weist keine glatten Kanten auf. Desweiteren muß der Fondant, der hauptsächlich aus Zucker besteht, vor Feuchtigkeit geschützt werden. Das geht am besten mit einer Ganache oder Buttercreme. Buttercreme ist vielen zu mächtig und wird deshalb nicht so gerne genommen.
Ganache hält außerdem die Torte im Innern schön saftig, weil sie darunter luftdicht eingeschlossen wird. Au Kleine Krater oder Löcher die beim Backen entstanden sind, können mit der Ganache ausgeglichen werden, so daß nacher nichts mehr davon zu sehen ist.

Ich stelle Euch bei nächster Gelegenheit eine Bilder Schritt-für-Schritt Anleitung online.
Bis dahin habe ich hier die Rezepte:


Hier kommen alle Ganache- Grundrezepte auch Pariser Creme genannt, die Ihr für Macarons als Füllung oder für Motivtorten zum einstreichen, braucht.

Ganache als Füllung:

Zartbitterganache

100g Zartbitterschokolade (keine Kuvertüre!)
100 ml frische Sahne

Schokolade klein hacken. In eine kleine Schüssel geben.
Sahne in einem Topf zum kochen bringen und über die Schokolade gießen. Kurz warten, und mit einem Schneebesen alles gut durchrühren bis eine homogene Masse entstanden ist.
Schüssel mit Folie abdecken und im Kühlschrank für ca. 45 Min. abkühlen lassen.
Die Ganache dann, am besten mit einem Handrührgerät mit Schneebesenaufsat,z gut durchrühre bis sie heller geworden ist. Ist die Ganache zu fest, einfach kurz vor dem rühren bei Zimmertemperatur ein wenig weich werden lassen. Wenn man eine Mikrowelle hat, die Ganache kurz darin erwärmen oder aber in den warmen Backofen stellen, für ca. 1 Min. Dann lässt sie sich leichter rühren.
Nun kann die Ganache als Füllung für Torten oder Macarons verwendet werden.



Vollmilchganache

100g Vollmilchschokolade (keine Kuvertüre)
40ml frische Sahne

Gleich verfahren wie oben bei der Zartbitterganache.


Weiße Ganache

100g weiße Schokolade (keine Kuvertüre)
50ml frische Sahne

Gleich verfahren wie oben mit der Zartbitterganache.



Nun zur Ganache die zum einkleiden oder fondanttauglich machen einer Motivtorte verwendet wird.

Ganache zum Einstreichen:

Zartbitterganache

400g Zartbitterschokolade (keine Kuverüre)
200g frische Sahne

Die Zubereitung ist gleich wie bei der Ganache als Füllung.


Vollmilchganache

500g Vollmilchschokolade (keine Kuvertüre)
200g frische Sahne

Gleiche Zubereitung wie bei Füllung.


Weiße Ganache

600g weiße Schokolade (keine Kuvertüre)
200g frische Sahne

Gleiche Zubereitung wie bei Füllung.


Zugegeben das ist eine Menge Schokolade, die da verwendet wird. Bei einer kleinen Torte mit 18 cm Durchmesser könnt ihr die Menge einfach reduzieren.
Bei einer großen Torte bleibt aber trotzdem einiges an Ganache übrig.
Einfach ein wenig auspobieren. Es kommt immer darauf an wieviel auf die Torte aufgetragen werden muß, damit sie schön glatt ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Alex




Samstag, 17. Mai 2014

Enie`s besonders leckere Nusskekse




Seit einer Woche haben wir Maxdome, die Onlinevideothek abonniert. Daher konnte ich alle alte und neuen Folgen von der Backsendung "Sweet and Easy- Enie backt" anschauen.
Dabei habe ich ein tolles Rezept entdeckt, dass sofort nachgebacken werden musste.
Allerding habe ich das Rezept ein klitzeklein wenig aufgepimpt, nicht der Rede wert aber lecker!

Enie`s Nusskekse




Zutaten für ca. 15 Stück:
80g Butter in kleine Stücke gehackt/kalt
1 Ei Gr. M kalt
4Pck. Vanillezucker
50g Zucker
abgeriebene Schale von einer 1/2 Zitrone
1 Prise Salz
200g Mehl
50g ganze Mandeln
50g ganze Haselnüsse
50g ganze ungesalzene Cashewkerne
50g ganze ungesalzene Pistazien
50g Cranberries (Meine kleine Idee!!)
150g weiße Schokolade zur Dekoration
Zubereitung:
Schritt 1:
Butter, Ei, Zucker, Zitronenschale und Salz in der Küchenmaschine cremig schlagen.
Mehl langsam einrieseln lassen und einarbeiten.
Schritt 2:
Von Hand die Nüsse einkneten.
Schritt 3:
Auf einer bemehlten Unterlage ca. 10mm dick auswellen. Mit einem runden Metallausstecher Kreise ausstechen.
Schritt 4:
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 15 Min. backen.
Die Kekse sollen hell bleiben!
Auskühlen lassen und mit geschmolzener weißer Schokolade verzieren.
Mmmhh!! Sehr lecker!
Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Alex

Erdbeerkäsekuchen für den Muttertag

Letzten Sonntag war Muttertag. Ich bekam von meiner Familie zwar eine Erdbeertorte vom Konditor, wollte aber wie jeden Sonntag selber einen Kuchen backen....
Da meine Familie Käsekuchen liebt, backte ich meinen eigenen Käsekuchenklassiker mit Erdbeeren. Ohne Erdbeeren ist der Käsekuchen sehr lecker! Kommt auch immer und überall gut an.
Da es aber gerade überall Erdbeeren gibt, wollte ich mal einen Käsekuchen mit Erdbeerpüree im Innern und außen mit Guß versuchen....
Tja das ging mächtig schief. Der Kuchen sah im Ganzen super aus.... seht hier:




Aber als ich ihn anschnitt, lief die ganze Erdbeersuppe auseinander und der Kuchen sah aus wie schon mal gegessen. Im Innern hatte das Erdbeerpüree leider eine etwas gräuliche Farbe, was mich zu dem Entschluss brachte:" Niemals frische Erdbeeren mitbacken, die werden unansehnlich grau".
Geschmeckt hat der Kuchen aber wunderbar!



Hier das Rezept für Alexandra`s Käsekuchen: klassisch ohne Erdbeeren
Für eine 28 er Form (wobei ich mittlerweile immer in einer 18 er Form backe, dafür halbiere ich das Rezept einfach)

Für den Mürbeteig:
250g Mehl
60g Zucker
1 Pr. Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 Ei
125g Butter
1 Pck. getrocknete Hülsenfrüchte z.b. Tellerlinsen
Für die Käsemasse:
750g Quark ( 40% Fett)
150g Zucker
3 El Zitronensaft
50g Speisestärke
3 Eigelb
3 Eiweiß
200ml Schlagsahne

Zubereitung:
Zutaten für den Mürbeteig auf der Arbeitsfläche rasch zu einem glatten Teig verkneten. Ca. 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank kühlen.
Springform fetten, Mürbeteig mit dem Nudelholz auswellen und in die Springform geben. Einen ca 4cm hohen Rand stehen lassen. Mit Backpapier auskleiden und getrocknete Hülsenfrüchte hineingeben. Bei 170 Grad Umluft, 15 Min. blindbacken.
In der Zwischenzeit die Käsemasse wie folgt zubereiten:
Quark in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker, Zitronensaft, Speisestärke und dem Eigelb zu einer geschmeidigen Masse verrühren (mit Handrührgerät, Schneebesenaufsatz).
Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Quark-Eier- Masse heben.
Schlagsahne ebenfalls steif schlagen, ebenfalls unterheben.
Vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Hülsenfrüchte und Backpapier entnehmen.
Käsemasse einfüllen und glatt streichen.
Bei 180 Grad Umluft ca. 40 Min. goldgelb backen.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Alex 









































Sonntag, 11. Mai 2014

Macarons mit italienischer Meringue

Heute zeige ich Euch die Schritt für Schritt Anleitung für Macarons mit italienischer Meringue.
Ich bevorzuge diese Art der Macarons weil sie glatter und glänzender werden als mit französicher Meringue. Sie sehen so schön aus, man will sie gar nicht essen!
Außerdem sind sie nicht so brüchig wie die mit der französischen Variante.
Los geht's!!
Zu allererst wird benötigt:
100g gemahlene geschälte Mandeln
100g Puderzucker
37,5 ml Wasser
100g Raffinadezucker
2x 40g Eiweiß
Lebensmittelfarbe in Pastenform
Einen guten Kochtopf
Zuckerthermometer
Eine digitale Küchenwaage
Ein Sieb




Alles bereit stellen und die Mandeln mit dem Puderzucker genau!! abwiegen und miteinander mischen.







 Diese Mischung unbedingt in einem Blitzhacker oder wie ich es mache, in einem Mixer fein hacken.
Das Gemisch fein sieben. Es sollten keine groben Mandelstücke übrig bleiben, ansonsten nochmals hacken.








Nun den Zucker mit dem Wasser in einem guten Topf erhitzen,mit einem Zuckerthermometer die Temperatur überprüfen. In der Zwischenzeit die genau!! 40g Eiweiß in einer Küchenmaschine aufschlagen.



Wenn das Thermometer 105 Grad anzeigt, die Küchenmaschine höher schalten und bei 115 Grad Zuckerthemperatur, denTopf vom Herd nehmen und den flüssigen Zucker in das, inzwischen weiß aufgeschlagene Eiweiß, in einem dünnen Strahl einlaufen lassen. Die Küchenmaschine weiterhin auf höchster Stufe laufen lassen! bis die Masse abgekühlt ist (dies kann gut und gerne 10 Min. in Anspruch nehmen!) Aus diesem Grund empfehle ich, sich eine gute Küchenmaschine anzuschaffen.






Wenn die Masse abgekühlt ist und wie unten auf dem Bild so eine schöne, am besten gebogene Spitze bildet, ist sie fertig und für den nächsten Schritt, der Macaronage bereit.




Nun wenden wir uns wieder der Mandel-Puderzuckermischung zu.
Das zweite 40g Eiweiß zu der Mandel- Puderzuckermischung geben und mit einem Silikonschaber gut verrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Nun in gewünschter Lebensmittelfarbe einfärben. (Ich empfehle Lebensmittelfarbe in Pastenform von Wilton. Die ist sehr ergiebig und färbt intensiv. Außerdem verflüssigt sie die Mandelmasse nicht, was zu Problemen führen kann).
In diesem Fall habe ich Hautfarbe genommen, weil ich Macarons mit Salzkaramellfüllung machen wollte.
Wichtig ist nun die Technik.
Geschlagenes Eiweiß in drei Teilen zu der Mandelpaste geben. Dabei alles gut unterheben. Von unten nach oben rühren und von oben nach unten. Teilweise drücke ich die Luft auch aus dem Teig.
Da dazu findet man ein paar You tube Videos wenn man Macaronage eingibt. Dort sieht man die perfekte Technik. Die kann sehr entscheidend sein ob die Macarons nacher im Backofen richtig aufgehen oder aufbrechen!
Ich habe festgestellt das man bei der italienischen Meringue lange rühren muß, bis die perfekte Konsistens entstanden ist. Die Masse sollte wie bei einem Vulkan langsam vom Löffel fließen!
Je mehr Macarons man backt umso besser sieht man die perfekte Konsistenz.... Übung macht den Meister. Bei mir geht auch noch immer vieles schief! Nicht aufgeben!!!!







Nun einen Spritzbeutel mit Lochtülle mit der Masse befüllen und gleichmäßig Kreise aufs Backblech spritzen. Ich verwende hier eine Dauerbackfolie, es geht aber auch Backpapier. Mit speziellen Silikonbackmatten auf denen die Kreise eingestanzt sind habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die fertigen Macarons lösten sich nicht, und zerbrachen.
Auch beim aufspritzen der Masse macht die Übung den Meister! Mit der Zeit werden sie immer runder und schöner! Macarons sind eben ein Kunst für sich. Genau das hat mich aber gereizt. Ich wollte auch Macarons backen können... und habe es mit viel Geduld auch hinbekommen. Das kann jeder!! behaupte ich.
Die Macarons nun auf dem Backblech bei Zimmertemperatur 30 Min. trocknen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen! Auf 150 Grad Ober-/Unterhitze.
Nach dieser Zeit mit dem Finger testen, ob beim berühren der Macarons noch Masse am Finger kleben bleibt, dann noch länger trocknen lassen, sonst reißen sie nacher beim backen!
Nach der Trockenzeit die Macarons bei 150 Grad Ober-/Unterhitze mittlere Einschubleiste, 14 Min. backen. Unbedingt gespannt zuschauen ob sie aufgehen und Füßchen bekommen!!! Das ist das beste am ganzen!!!!
Nun die gewünschte Ganache vorbereiten und auf die eine Hälfte der Schalen spritzen und 2 gleiche Macaronschalen zusammenfügen. Unbedingt über Nacht in einer luftdichten Dose im Kühlschrank reifen lassen, bevor sie gegessen werden!!!



Viel Spaß beim Nachbacken!!
Rezepte zur Füllung gibt es in weiteren Posts!
Liebe Grüße

Eure Alex

Mittwoch, 7. Mai 2014

Herzlich Willkommen auf meinem Blog
Makrönchen
Torten, Macarons und mehr.......

Gestern habe ich den ganzen Tag Macarons mit italienischer Meringue gebacken.
Heute bekommt jemand als Dankeschön ein Päckchen mit 8 der süßen Leckereien...
Geschmacksrichtung: Schoko und Kaffee.
Bin gespannt wie sie ankommen.....



Ich habe nun schon zum zweiten Mal Macarons mit italienischer Meringue ausprobiert.
Macarons mit italienischer Meringue werden mit gekochtem Zucker hergestellt. Eine heikle Sache könnte man meinen. Es ist aber nicht schwerer, als Macarons mit ungekochtem Zucker und nach dem fantastischen Rezept von Aurelie Bastian zu backen.
Der Vorteil dieser Macarons ist der, dass sie feiner und glänzender aussehen als die anderen. Sie zerbrechen nicht so leicht. Dafür sollte man sie aber bevor man sie verzehrt, noch ein paar Stunden gefüllt und luftdicht verpackt, in den Kühlschrank stellen. Damit die Macarons schön weich werden.
Ich habe mit der Variante des kalten Zuckers, die Erfahrugn gemacht, dass die Farben eher blass werden. Besonders wenn ich sie rosa einfärbe. Dies passiert bei den Macarons mit italienischer Meringue nicht.
Der Geschmack ist gleich bei beiden Varianten.
Mich reizte nun besonders die Herausforderung, diese Variante zu beherrschen. Da sie doch die eigentliche ist, wie sie von den Pariser Patissiers verwendet wird.
Deshalb probieren und probieren und probieren........

Ich werde ein anderes Mal die genaue Anleitung der Macarons mit italienischer Meringue posten, sodaß ihr sie ebenfalls nachbacken könnt.

Habt einen schönen Tag!
Liebe Grüße
Eure Alex