Sonntag, 27. Juli 2014

Johannisbeer- Joghurt- Kuchen

Wie so häufig gibt es Sonntags eine neue Kuchenkreation. Meine Familie muss des öfteren als Versuchskaninchen herhalten, aber das scheint sie nicht zu stören....
Da es gerade so leckere rote "Früchtchen" gibt, konnte ich nicht widerstehen und musste eine Schale roter Johannisbeeren kaufen und hatte da dazu, durch Zufall im Internet ein tolles Sommerbeerenrezept gefunden.
Im Blog "Maras Wunderland" kann man wunderbar stöbern und trifft auf lauter tolle und leckere Rezepte.






Im Originalrezept wurde Olivenöl verwendet, ich habe aber leider ein Olivenöl zu Hause, das überhaupt nicht schmeckt und mich dann für Rapsöl entschieden. Desweiteren habe ich anstatt Johannisbeeren und Himbeeren, nur Johannisbeeren genommen. Das kann jeder so halten wie er will.....

Hier das Rezept:

Für eine 26 er Springform

Für die Streusel:

45g brauner Zucker
40g gem. Mandeln
60g Mehl
1 Prise Salz
4 El Butter
3 El Mandelblättchen

Für den Teig

125g brauner Zucker
80g Zucker
Schale von 1 Zitrone
145g zimmerwarme Butter
3 Eier
180 ml Vollmilchjoghurt
70 ml Rapsöl
200g Mehl
80g gem. Mandeln
2 1/2 Tl. Backpulver
1 Prise Salz
320g Johannisbeeren


Zubereitung:

Aus den Zutaten für die Streusel einen krümeligen Teig herstellen. Kühl stellen.
Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Springform einfetten und mit Semmelbrösel oder Mehl ausstäuben.
Zimmerwarme Butter mit braunem und weißem Zucker gut schaumig, hell rühren. Nach und nach einzeln die Eier unterrühren. Zitronenschale, Vollmilchjoghurt und das Öl zugeben. Mehl mit Mandeln, dem Backpulver, dem Salz mischen und langsam unter Rühren in die Buttermasse geben.
Küchenmaschine ausstellen und die Johannisbeeren mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben..
Im Orginalrezept werden sie nach dem Befüllen der Springform einfach auf den Teig gegeben. So sinken sie nicht auf den Boden. Ich habe es aber vorher untergehoben.
Teig in die Springform geben und die Streusel darauf verteilen.
Den Kuchen 55 Min. goldbraun backen. Sollte die Kuchenoberfläche zu früh dunkel werden, den Kuchen einfach mit Alufolie abdecken und zu Ende backen.

Am besten genießt man den Kuchen mit einem ordentlichen Löffel Schlagsahne und einem schönen Cappuccino oder einer Latte Macchiato.




Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag mit leckerem Kuchen und schönem Wetter!!
Viel Spaß beim Nachbacken.

Süße Grüße

Eure Alex

Sonntag, 20. Juli 2014

Karotten-Kuchen mit Lemon Curd

Vergangenen Sonntag habe ich mal wieder ein köstliches Rezept von der lieben Bloggerin Kessy von Pink Sugar Sugar ausprobiert. Was soll ich sagen.... es war mal wieder richtig lecker und meinen Kindern hat der Kuchen richtig gut geschmeckt, obwohl.... Achtung!! Gemüse drin war!!
Unglaulich aber wahr! Mein Sohn fragte mich, nachdem der Kuchen ratzfatz weggeputzt war, wann ich den wieder einmal backe. Ich konnte es gar nicht glauben, dachte ich doch, weil Karotten drin waren, das der Kuchen nur bei mir gut ankommt, aber falsch gedacht.
Ich habe das Rezept von Kessy abgewandelt und anstatt Zucchini, Karotten verwendet, weil ich Zucchini doch lieber mit Pasta in Verbindung bringe, als mit Kuchen. Außerdem ist Karottenkuchen was ganz leckeres!
Der Kuchen ist wie Kessy in ihrem Blog versprochen hat, absolut saftig und schmeckt nach 2 Tagen noch.
Er ist superschnell gemacht und schmeckt richtig lecker. Gesund ist er auch, ist ja schließlich Gemüse drin ;).
Nun verrate ich Euch aber das Rezept:

Karotten-Kuchen mit Lemon Curd

Für eine kleine tiefe Fettpfanne:

300g geriebene Karotten
80g weiche Butter
100g Zucker (kann reduziert werden)
40g brauner Zucker
1 Pck. Vanillin
1 Pr. Salz
3 Eier
280g Mehl
70g gem. Mandeln
1 El Backpulver
1 Tl. Zimt
2-3 El Lemon Curd (gibt es im Marmeladenregal)

Für den Guß:

70g Puderzucker
2 El Lemon Curd
20g geh. Pistazien

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Karotten schälen und fein reiben. Weiche Butter mit dem weißen und braunen Zucker schön cremig rühren (Küchenmaschine).Eier nach und nach einzeln unterrühren. Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, Vanillin, Zimt und den gem. Mandeln vermischen, und langsam zugeben kurz unterrühren. Zum Schluß den Lemon Curd kurz einrühren. Eine kleine tiefe Fettpfanne oder Quadratische Spingform einfetten. Backpapier nass machen, zusammenknüllen und die Fettpfanne damit auslegen. Laut Kessy, bringt das extra Feuchtigkeit in den Kuchen. Teig einfüllen und bei 200 Grad Umluft 25- 30 Min. goldgelb backen. Es darf bei der Stäbchenprobe noch leicht feucht sein.
Kuchen auskühlen lassen.

Für den Guß:

Puderzucker mit wenig Wasser und Lemon Curd verrühren und über den abgekühlten Kuchen geben und mit einem Pinsel glatt streichen.
Gehackte Pistazien darüber streuen.

Einen schönen Sonntag noch und viel Spaß beim Nachbacken!

Süße Grüße

Eure Alex

Dienstag, 8. Juli 2014

Windräder als Kuchentopper









Eine schöne und einfache Methode einen Kuchen aufzupeppen ist, kleine Windräder als Kuchentopper in den Kuchen zu stecken.
Die sind ganz einfach selber herzustellen.
Bei meiner Variante drehen sie sich allerdings nicht aber auch das kann man ganz einfach, mit einer Klammer wie sie als Verschlüsse für Briefe genommen wird, erreichen.

Man benötigt:

Schaschlikspieße aus Holz
Buntes Origamipapier (15x15cm)
Flüssigen Kleber
Schere
Lineal
evtl. Falzbein

Und so geht´s:



Man kann das Blatt in Größe 15x15 cm nehmen oder dieses in 4 Teile zerschneiden, das gibt dann kleine Windräder.
Zuallererst wird das Papier einmal diagonal gefalltet.


Dann nochmals die andere Seite diagonal falten.


Öffnen und mit der Schere auf die nun entstandenen Falten 2/3 einschneiden.


Dies an allen 4 Punkten durchführen.


Nun eine der Ecken zur Mitte hin falten und mit flüssigem Klebstoff fixieren.
So mit allen viel Ecken verfahren.




Nach einer gewissen Trocknungszeit, das Windrad wenden und in die Mitte etwas Klebstoff auftragen und den Schaschlikspieß andrücken. Gut trocknen lassen.




Fertig.... Nun kann das Windrad überall zur Deko verwendet werden.



Viel Spaß beim Nachbasteln!

Eure Alex


Schoko- Cake Pops nach Brownie-Art

Diese Cake Pops wären sicher der Burner gewesen, wären sie nicht vor Hitze von ihren Stäben gerutscht.
Ausserdem habe ich festgestellt, daß sich der Kuchen der sich darunter befindet viel besser als Kuchen pur eignet, weil er innen noch feucht, flüssig ist. Mmmmh!!!
Genau das Richtige für alle Schokoholics!
Ich habe mich trotzdem oder gerade deshalb dazu entschieden das Rezept zu posten. Der Kuchen soll Euch nicht vorenthalten bleiben!
Ob ihr in so esst oder zu Cake Pops (an einem kühleren Tag) verarbeitet, bleibt Euch überlassen.




Ein weiterer Tip wäre, bei Verwendung von Kuvertüre als Guß nicht soviel Palmfett zur Verdünnung zu nehmen, da die Cake Pops sonst nicht so schön weiß werden, wie gewünscht. Man sieht das ganz gut auf dem oberen Foto. Es handelt sich dabei um die Cake Pops mit den dunklen Schokostreuseln.

Hier das Rezept: 
Ich habe es von Chefkoch.de

Cake Pops mit klebrigem Schokokern

Zutaten

225g min. 60% dunkle Schokolade
115g Butter
1 Tl Vanillin
100g Zucker (Zucker kann reduziert werden)
35g Mehl
4 Eier
2 El Kakao

Sollten Cake Pops daraus gemacht werden kommt noch Frischkäse und Nutella dazu.

Für das Topping
weiße Kuvertüre
etwas Palmin (fest)
Schokostreusel

Zubereitung:

Schokolade mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Währenddessen Vanillin, Zucker, Kakao und Mehl miteinander verrühren und die Eier mit den trockenen Zutaten verrühren bis ein glatter Teig entsteht. die leicht abgekühlte Schokolade mit der flüssigen Butter hinzugeben und mit einem Rührgerät auf höchster Stufe verrühren.

Eine Kuchenform  (18cm Durchmesser) ausbuttern, anschließend mit Teig befüllen und bei 190 Grad Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 10 Min. backen. Ich empfehle bei Verwendung für Cake Pops eine längere Backzeit, sonst wird der Teig zu flüssig und läßt sich schlecht formen.
Nach dem Auskühlen, Kuchen in einer Schüssel zerbröseln mit Frischkäse und Nutella vermischen, bis der Teig formbar ist.
Kugeln daraus formen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen, evtl. noch etwas Palmin zugeben, Schaschlikspieße mit dem Ende in die Kuvertüre tauchen und die Kugeln damit aufspießen. Kugel nun ganz in die Kuvertüre tauchen und vorsichtig heraus nehmen und drehen bis keine Sckokolade mehr abläuft. Sofort mit Schokostreuseln verzieren.






Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Alex

Cut- the- rope Geburtstagstorte für Marcel



Der Geburtstag liegt zwar schon ein paar Monate zurück. Ich wollte Euch aber diese Torte nicht vorenthalten.
Das war meine 2. Motivtorte an die ich mich herangewagt habe. Mein Sohn wünschte sich zu seinem 9. Geburtstag eine "Cut the rope- Om Nom " Motivtorte.
Ich habe noch nie in meinem Leben mit Fondant eine Figur modelliert. Ich war dann auch enttäuscht das sie nicht so toll geworden ist, wie ich (Perfektionistin durch und durch) es mir vorgestellt hatte.

Im Innern befindet sich ein leckerer Rotweinkuchen gefunden bei dem tollen Blog "Pink Sugar"
Da ich ihn für Kinder gebacken habe, wurde anstatt Rotwein einfach Traubensaft genommen. Zuerst wurde der Rührkuchen "fondanttauglich" gemacht. D.h. mit einer Creme eingedeckt die den Fondant, der nacher obenauf liegt nicht auflöst. Fondant ist ja aus Zucker und der löst sich bei Berührung mit Feuchtigkeit.
Da dazu habe ich eine Schokoganache verwendet, eine streichfähige Creme aus erhitzter Sahne und kleingehackter Schokolade. Auch dazu gibt es bald ein Rezept.....
Aussen habe ich den Rührkuchen mit einem Marshmellowfondant (selbstgemacht und grün eingefärbt), eingedeckt. Die Anleitung dazu findet ihr unter der Rubrik" Motivtorten". Noch ein paar schwarze Spinnen ausgestochen mit einem Linzer Ausstecher für Kekse. Die Augen sind ebenfalls aus weißem Fondant mit einer Spritztülle ausgestochen und verziert mit kleinen schwarzen Kügelchen, die dann die Pupille bilden.
Für den Om-Nom, habe ich grün eingefärbte Modelliermasse genommen (Halb MM-Fondant, Halb Blütenpaste) und versucht den Klops schön hinzu modellieren.

Leider kann ich Euch diese Torte nicht Schritt-für-Schritt Anhand von Bildern zeigen, da ich im März noch nicht mal im Traum daran gedacht habe, an einen eigenen Blog zu schreiben!

Ganz einfach ist dann so eine Wimpelkette für die Torte obenauf. Sieht schön aus und geht schnell.
Auch dazu schreibe ich Euch noch eine Anleitung mit Bildern, die findet Ihr dann unter der Rubrik "DIY".

Nun zuallererst das Rezept für den

Rotweinkuchen:

Zutaten:
250g Butter oder Margarine
250g Zucker (habe ich reduziert auf 180g)
250g Mehl
1 Pck. Vanillin
4 Eier
1 Pr. Salz
2 Tl. Zimt
2 Tl. Kakao
120 ml Rotwein ( Traubensaft rot)
1/2 Pck. Backpulver
100g gehackte Zartbitterschokolade (die beste die du finden kannst ;) )
(Im Originalrezept steht noch 2Tl. Rum, aber bei Kindern verzichtet man lieber darauf)

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die weiche Butter mit dem Zucker schön cremig rühren (Küchenmaschine). Die Eier nach und nach unterrühren ( jedes Ei ca. 1 Min. unterrühren). Mehl mit Backpulver, Zimt, Vanillin, Prise Salz, und Kakao vermengen. Die Schokolade in kleine Stücke hacken. Die Mehlmischung nun abwechselnd mit dem Traubensaft zur Buttercreme geben. Nicht zu lange rühren! Wenn eine homogene Masse entstanden ist kurz die Schokolade unterheben.
In eine gefettete Springform geben (26 cm Durchmesser). 
Den Teig einfüllen und glatt streichen.
1 Stunde backen.
Auskühlen lassen und mit der schon vorher vorbereiteten Ganache (in dem Fall Zartbitterganache), einstreichen. Kühlen. 
Die Torte sollte so eingestrichen werden, daß die Oberfläche schön glatt und eben wird.
Nun den MM-Fondant mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben (ich nehme immer Gelpaste von der Firma Wilton), mit einem Nudelholz oder besser, mit einem Silikonrollstab zu einem großen Kreis auswellen.
Bevor ihr das Fondant auf der Arbeitsfläche ausrollt, sollte anstatt Mehl wie bei Teig einfach Bäckerstärke, Puderzucker oder wie ich es in dem Fall gemacht habe, Palmin soft auf die Arbeitsfläche gegeben werden. Dann bleibt nichts haften.
Das Fondant wird größer ausgerollt als der Kuchen im Durchmesser ist, denn die Ränder müssen auch eingedeckt werden. 

GANZ TOLLE VIDEOS ZUM THEMA FONDANT FINDET IHR AUF "YOU TUBE".

Wenn der Kuchen schön eingedeckt wurde, gehts ans verzieren mit den Spinnen und der Wimpelkette.

Ich habe alle Anleitungen wie eine Torte fondanttauglich gemacht wird, oder wie man eine Torte mit Fondant eindeckt bei You Tube angeschaut und mir angeeignet. Kann ich nur empfehlen!!!









Viel Spaß beim Nachbacken!
Süße Grüße

Eure Alex












Sonntag, 6. Juli 2014

Himbeer- Cupcakes mit Frischkäsetopping





In der vergangenen Woche mußte ich richtig viel backen!!
Meine Söhne hatten beide ein Sommerfest an ihrer Schule und auch noch am gleichen Tag!
Deshalb war ich total im Streß und habe 2 Tage von Morgens bis Abends nur geackert.
Leider wurde dann am Tag des Schulfestes, mein kleiner Sohn krank und lag mit einer heftigen Sommergrippe flach, sodaß ich meine, am Vortag gebackenen Cakepops, nicht an den eigentlichen Bestimmungsort zuführen konnte. Da die verflixten "Dinger" mir bei den derzeitigen Temperaturen soviel Mühe gemacht haben, wollte ich sie dann dem anderen Sohn zu seinem Schulfest mitgeben. Leider habe ich nur die Hälfte der Cakepops unbeschadet versandfertig machen können, da sie bei den Temperaturen ständig vom Stiel gerutscht sind.... Ich bin fast durchgedreht!!!
Mein Mann hatte die dann ins Auto gepackt und fuhr 3 Meter , als die doofen Dinger umgefallen sind und alle kaputt waren. Im Auto war es ja noch heißer!!

So sahen sie dann aus:



vorher

nacher





Zum Glück hatte ich noch Cupcakes gebacken:



                                         


Dafür gibt es heute das Rezept:
( Das habe ich aus der Lisa Kochen & Backen Mai Ausgabe 2014)

Zutaten für 12 Stück:

300g Himbeeren (auch tiefgekühlt)
175g weiche Butter
150g Zucker (ich habe 90g genommen)
4 Eier
Saft und abgeriebenen Schale von 1 Bio-Orange
175g Mehl
1 Tl. Backpulver
6 El. gem. Mandeln

Für das Topping:

250g weiche Butter
100g Zucker
250g Frischkäse 
250g Puderzucker
rosa Lebensmittelfarbe

Himbeeren auftauen lassen. Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln zugeben. Orangensaft, -schale unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach zugeben. Mandeln zugeben. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.
Himbeeren in den Teig geben und kurz unterrühren.
Teig in mit Papierförmchen ausgekleidetes Muffinblech geben und ca. 25 Min. backen.
Der Duft den der Backofen nach einiger Zeit verströmt ist der Hammer!!

Nach der Backzeit die Muffins auskühlen lassen.

Für das Topping, die Butter mit Zucker schön weiß-cremig aufschlagen. Frischkäse zugeben und weiterrühren (Küchenmaschine ;)
Soviel Puderzucker unterrühren (gesiebt), bis eine spritzfähige Masse entstanden ist. Creme halbieren und unter die eine rosa Lebensmittelgelfarbe rühren. Die andere kann so bleiben, sie hat schon eine leichte hellgelbe Farbe. Wem da zu wenig ist, kann noch mit gelber Lebensmittelfarbe nachhelfen.
Masse in einen Spritzbeutel mit runder- oder Sterntülle füllen und schön gleichmäßig auf die ausgekühlten Muffins spritzen.
Ich habe die Toppingmasse noch vorher in den Kühlschrank gestellt damit sie wieder fester wird.
Mit Zuckerperlen (Nonparailles) und Zuckerblüten oder Blüten aus Eßpapier verzieren.
Sehen sie nicht toll aus?




Ganz tolle Zuckerperlen bekommt man beim Onlinshop von meincupcake.de und andere schöne Sachen.

Diese Cupcakes habe ich in eine Kuchentransportschachtel gepackt und mein Mann hat sie dann auch unbeschadet an ihren Bestimmungsort gebracht. Die dortigen ehrenamtlichen "Kuchenverkäufer" waren total begeistert. Sie sahen aber auch richtig toll aus!
Und waren wohl auch gleich ausverkauft! Ich hoffe nur sie haben so gut geschmeckt wie sie ausgesehen haben.
Nun wünsche ich noch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Alex





Sonntag, 29. Juni 2014

Marmorkuchen mit Erdnussbutter






So liebe Kollegen von H&M!!!! 
Wie verlangt, Kuchen gebacken, im Blog gepostet und Morgen ins Geschäft mitgebracht und hoffentlich genüßlich gefuttert!!

Für meine lieben Kollegen habe ich jetzt auch mal wieder einen Kuchen gebacken, der hoffentlich super schmeckt. Das Rezept ist von Chefkoch.de und klang ganz lecker. Da ich zufälligerweise Erdnussbutter für genau solch einen Zweck im Vorratsschrank hatte, und einer unserer Kollegen !!!täglich!!! Marmorkuchen zum Frühstück isst, habe ich mich entschieden den langweiligen und pobeligen Marmorkuchen ein wenig aufzupimpen, mit Schokostücken und Erdnussbutter. Hoffentlich hat keiner eine Erdnussallergie!!!
Wir sind  eine so lustige und coole Truppe bei H&M, da haben wir uns doch öfter Mal einen Kuchen, einfach so, verdient! 



Hier das Rezept:

Zutaten:

250g weiche Butter
200g Erdnussbutter creamy
300g Zucker (ich habe wie immer reduziert und 180g genommen)
5 Eier
230g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
150ml Buttermilch
2 El Kakao
100g dunkle Schokolade

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker und der Erdnussbutter gut! schaumig schlagen. (Am besten in einer Küchenmaschine und schön lange).
Nach und nach einzeln die Eier unterschlagen.
Mehl mit Backpulver und Salz mischen und löffelweise zum Teig geben. Abwechselnd mit Buttermilch unterrühren.
Sobald das Mehl zugegeben wurde, nicht mehr lange rühren sonst wird der Kuchen schwer und nicht luftig.
Teig halbieren und eine Hälfte mit Kakao und gehackten Schokostücken verrühren.
Abwechselnd in eine gut gefettete und ausgemehlte Gugelhupfform geben. Glatt rühren und mit einem Löffelstiel einmal vorsichtig durch den Teig kreisförmig rühren. So entsteht das Marmormuster.
Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 60 Min. backen. Sollte die Oberfläche dunkel werden, mit Alufolie abdecken und fertig backen.
Nach Lust und Laune verzieren. Ich habe ihn mit Puderzucker eingestäubt und kleine Windräder gebastelt. Diese habe ich leicht versetzt in den Kuchen gesetzt.
Ich hoffe er schmeckt!
Wir werden sehen........


Viel Spaß beim Nachbacken!
Bis zum nächsten Mal

Süße Grüße

Eure Alex




Mißglückter Limetten-Käsekuchen





Ja, Ja ich weiß: "der ist ja verbrannt"!!!!
Aber ich poste auch Gebäck, das mißglückt ist um meine Erfahrungen mitzuteilen.
Also.... gebacken habe ich nach einem Rezept von "Sweet and Easy- Enie backt" einen Zitronenkäsekuchen mit Schokoboden. Das klingt richtig lecker finde ich, und ist es auch.
Leider ist das Rezept nicht sonderlich ausgereift, was mich wieder zu meinem ganz eigenen Käsekuchenrezept bringt, daß ich einfach nur abwandeln kann, mit Limette und Schokoboden.
Deshalb poste ich auch hier nur mein absolut gelingsicheres Basic- Käsekuchen Rezept, das sich schon so oft bewährt hat. Das Rezept von Enie, hat einfach nicht so funktioniert wie es sollte. Es hat hinten und vorne nicht gepaßt. Geschmeckt hat der Kuchen richtig gut!!

Limetten-Käsekuchen nach Alexandra

Zutaten:
Schokoboden:

250g Mehl
60g Zucker
1 Pr. Salz
1Ei
125g Butter
1-2 Eßl. Kakao


Die Zutaten möglichst rasch mit den Händen zu einem Mürbeteig verarbeiten und 1 Std. kühlen.
Nach der Ruhezeit, Teig dünn auswellen, in eine Springform mit 26 cm Durchmesser geben und auskleiden. An einen hohen Rand denken! Mit Backpapier belegen und Trockenlinsen einstreuen. Bei 170 Grad Unter-/ Oberhitze ca. 15 Min. blindbacken. 
Nun die Füllung vorbereiten.

Füllung:

750g Quark
150g Zucker
3-4 El Limettensaft
abgeriebene Schale von 3-4 Limetten (unbehandelt)
50g Speisestärke
3 Eiweiß
3 Eigelb
200ml Schlagsahne

Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. 
In einer anderen Schüssel, Quark, Zucker, Limettensaft, abgeriebene Limettenschale, Eigelb, und Speisestärke gut vermengen und das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
Schlagsahne steif schlagen, ebenfalls vorsichtig unterheben.
Die Masse auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen. 
Bei 180 Grad Unter-/Oberhitze 40 Min. fertig backen.

Ich habe bei dem Kuchen auf dem Foto einen kleinen Versuch gestartet und die Form, in eine mit Wasser gefüllte Fettpfanne, gestellt und so gebacken. Dies soll das aufreißen des Kuchen verhindern. Das habe ich aus einer amerikanischen Backsendung. Dort backt ein Konditor immer seinen Käsekuchen mit Wasser unter dem Kuchen.
Bei mir hat das auch funktioniert. Der Kuchen blieb schön ganz und glatt, leider ist er mir verbrannt und war innen auch nach 60Min. Backzeit noch nicht gar.
Ob das an dem Wasser lag weiß ich nicht, ich werde es nochmals versuchen und berichte dann.
Selbstverständlich habe ich die Backform vorher mit Alufolie ummantelt, damit kein Wasser eindringen kann. Also das kann nicht der Grund gewesen sein für mein Kuchenmaleur.

Wie ihr seht habe ich nur ein Foto von dem schrecklichen Kuchen gemacht, ich finde das reicht auch....
Beim nächsten Mal gibt es mehr Foto´s von "schöneren" Kuchen.

Bis zum nächsten Mal
Viel Spaß beim Nachbacken

Süße Grüße
Eure Alex

Samstag, 21. Juni 2014

Johannisbeer- Baiser- Kuchen




Heute hatte ich im Supermarkt ganz spontan beschlossen einen, wie wir im schwäbischen sagen "Träublesbeerkuchen" zu machen. Ich hatte eine Schale mit frischen Johannisbeeren entdeckt und so große Lust auf einen säuerlich-süßen Kuchen bekommen.
Eigentlich bin ich ja derzeit auf "Diät". Ich habe zugenommen, nachdem ich ja jetzt so viel gebacken und leider auch gegessen hatte. Man muß ja schließlich auch probieren..... 
Außerdem liebe ich Süßes!! Ich könnte dafür sterben.
Nun da ich festgestellt hatte, daß die kurze Hosen vom letzten Jahr sehr gekniffen hatten, habe ich beschlossen mehr Obst und weniger Süßigkeiten zu essen. Schließlich ist Obst ja so gesund und enthält auch überhaupt kein Zucker.... nein..... Naja aber besser als haufenweise Schokolade und Chips!!
Doch es hat funktioniert, die Hosen sitzen langsam lockerer und ich werde natürlich trotzdem nicht aufs Backen verzichten... geht´s noch!!!
Also hier ein Rezept aus dem Buch "Anniks Lieblingskuchen von Annik Wecker. Das ich nur insofern abgewandelt habe, indem ich geschälte, gemahlene Mandeln genommen habe. Die, die man normalerweise für Macarons nimmt. Ich hatte aber nur noch solche zu Hause und wollte nicht nochmal losfahren um die "normalen" gemahlenen Mandeln zu kaufen. Also gibt es die Luxusvariante.





Das Rezept ist für eine Springform mit 26cm Durchmesser:
(Ich hatte aber zu spät bemerkt, daß ich meinen 26 er Springformboden bei meiner Freundin gelassen hatte, nachdem ich ihr einen Kuchen zum Geburtstag geschenkt habe, da liegt er jetzt gut. Also mußte ich den Kuchen auf zweimal backen.... das hat gedauert)

Zutaten:

Mandelmürbteig:

200g kalte Butter
80g Puderzucker
1 Ei Gr. S
40g gemahlene Mandeln
300g Mehl
1/4 Tl Salz

Füllung:

200g gemahlene Mandeln
700g Johannisbeeren
40g Speisestärke
8 Eiweiß
1 Prise Salz
280g Zucker


Zubereitung:

Aus den Zutaten einen Mandelmürbteig zubereiten. ( Alles mit den Händen rasch zu einer homogenen Masse verkneten und kühl stellen. Im Buch angegeben sind min. 2 Stunden.)

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig kurz temperieren lassen und eine Springform damit auskleiden, dabei einen 5cm hohen Rand ausformen. Boden blindbacken. (Backpapier auf den Mürbteig geben und mit Trockenlinsen auffüllen, 16 Min. backen. Linsen und Backpapier nach der Backzeit entfernen.)

Backofentemperatur auf 175 Grad senken.
Für die Füllung Mandeln in einer beschichteten Pfanne unter ständigem Rühren vorsichtig anrösten, bis sie zu duften beginnen (Röstaromen!)
Herausnehmen, abkühlen lassen.
Johannisbeeren mit einer Gabel vom Stiel entfernen. (Tiefkühl- Johannisbeeren schon vorher auftauen lassen!)
Geröstete Mandeln mit der Speisestärke vermischen. 2 El der Mandelmischung auf dem Kuchenboden verteilen, den Rest unter die Johannisbeeren heben.

Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis ein glänzender Eischnee entstanden ist. Zwei Drittel des Eischnees unter die Johannisbeermischung heben. Auf dem Boden in der Springform verteilen. Restlichen Eischnee darübergeben und glatt streichen. Im Ofen auf mittlerer Schiene 70 Min. backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit das Baiser nicht zu dunkel wird.


Ein schön säuerlicher Sommerkuchen! und laut Annik nicht so mächtig als andere "Träubleskuchen".
Vielleicht ein klein wenig zu süß, aber ich werde die Zuckermenge beim nächsten Mal einfach ein wenig reduzieren. Ansonsten ist der Kuchen sehr sehr lecker!
Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Alex

Donnerstag, 19. Juni 2014

Macarons mit Salz-Karamellfüllung

Diese Füllung ist ein Gedicht!!
Etwas aufwendig in der Herstellung aber gigantisch im Geschmack!!








Zutaten für das Butter-Karamell:

250g Puderzucker
75ml Wasser
120 ml Schlagsahne
200g Butter
ein wenig Fleur de Sel

Man kann die Menge auch halbieren, dann ist sie immer noch ausreichend für 2 Rezepte Macarons mit italienischer Meringue. Wie diese gemacht werden... siehe in meinem Macaronverzeichnis unter Macarons mit italienischer Meringue. 

Zubereitung:

Den Zucker mit dem Wasser in einem Topf bei mittlerer Temperatur, ohne zu rühren, erhitzen, bis er schön karamellfarben ist.

Dann sofort in dünnem Strahl den Rahm dazugießen und behutsam rühren. Aufpassen, dass sich keine Klumpen bilden! Das Karamell schlägt Blasen und kann leicht anbrennen.

Ist eine homogene Masse entstanden, mit dem Thermometer prüfen - bei 108 Grad den Topf vom Herd nehmen, die zerkleinerte Butter beifügen und zu einer glatten Creme rühren.

Die Karamellcreme in einen geeigneten Behälter umfüllen und min. 1 1/2 Stunden im Kühlschrank erkalten und fest werden lassen.

In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Macaronschalen spritzen. Etwas Fleur de Sel auf die Masse geben und zusammensetzen, über Nacht in einer luftdichten Box reifen lassen.






Diese Rezept ist im Original aus dem Buch:" Macarons von Jose Marechal. Dort wird gesalzene Butter verwendet. Ich wollte es mit Fleur de Sel ausprobieren und fand´s super! Probiert es selbst!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Liebe Grüße

 Eure Alex



Kurztrip an den Bodensee

Endlich habe ich wieder einmal Zeit etwas zu posten!
Wir waren ein paar Tage am Bodensee um mit unseren Kindern zu entspannen und die vielen tollen Sehenswürdigkeiten zu genießen.
Einen kleinen Trip nach Schaffhausen in der Schweiz zum Rheinfall war auch drin. Wunderschön und spektakulär!!






Ein paar Tage am See habe wir auch verbracht, einschließlich einer Bootsrundfahrt am Ende unseres Kurzurlaubs.  Sehr heiß war es,aber wunderschön!!!



Ein paar Tage vor unserer Abreise, wollte ich endlich mal wieder meine heißgeliebten Macarons backen. Sie waren für jemanden ganz bestimmten als Geschenk gedacht.
Leider mußte ich auch diesmal wieder etwas dazu lernen......
Backe nicht wenn es so heiß ist, daß man im Freibad besser aufgehoben ist!

Es war sehr heiß und ich hatte dadurch,schon nicht  die große Lust dazu mich an den noch heißeren Ofen zu stellen. Desweiteren verändert sich doch tatsächlich die Trockenzeit der Macarons! Sie trocken dann bis zu einer Stunde!
Sie sind leider nichts geworden... alle sind aufgeplatzt  und ich war bedient!!
Meine Kinder durften die aufgebrochenen Macaronschalen essen und ich hatte dann auch keine Lust mehr einen neuen Versuch zu starten. Ich wollte abwarten bis das Wetter geeigneter ist zum Macarons backen.
Dabei habe ich aber die Schritte der Macaronherstellung fotografiert.
Seht selbst in meinem nächsten Post!
Liebe Grüße
Eure Alex


Donnerstag, 5. Juni 2014

Marshmallowfondant oder MM-Fondant

Wenn man eine schöne Motivtorte machen möchte um z.B. jemanden Lieben damit zu überraschen, braucht man Fondant.
Fondant ist eine knetfähige weiße Zuckermasse, die man ähnlich wie Marzipan zum Torten eindecken nehmen kann. Fondant ist aber elastischer als Marzipan und schneeweiß. Es lässt sich somit gut mit sämtlichen Gel Lebensmittelfarben einfärben. Wenn man Fondant zur Hälfte mit Blütenpaste vermischt, erhält man Modellierpaste. Blütenpaste ist eine schneeweiße Paste die zum Blütenblätter modellieren verwendet wird. Man kann sie online kaufen oder aber auch ganz einfach selber machen.
Modellierpaste wird zum modellieren von größeren Figuren für eine Torte verwendet z.B. bei meiner Cut-the-Rope Torte, der kleine Om-Nom.

Fondant kann man fertig online kaufen z.B. hier www.meincupcake.de, dabei handelt es sich aber um Gelatinefondant, der wie der Name schon sagt Gelatine enthält.

Eine andere Möglichkeit ist es Marshmallowfondant selber zu machen. Das geht sehr schnell und recht einfach. Der Vorteil zu Gelatinefondant ist, daß dieser gleich nach der Zubereitung verwendet werden kann ohne Ruhezeit. Außerdem schmeckt er lecker nach Marshmallows.
Als dritte Möglichkeit gibt es noch den Schokofondant. Den habe ich noch nie probiert, der soll aber sehr köstlich sein. Leider ist die Farbe vorgegeben, nämlich braun. Da er Schokolade enthält.

Hier das Rezept für MM-Fondant:

Genaue Bildanleitungen folgen bei Gelegenheit.

Man benötigt:

1kg Puderzucker
450g Marshmallows weiß
3 El Wasser

außerdem Palmin soft  ( Palmfett)

Zubereitung:
Einen großen Kochtopf mit Wasser auffüllen und zum kochen bringen. Eine passend große Metallrührschüssel auf den Topf über dem Wasserbad setzten. Schüssel muß hitzebeständig sein!
Die Schüssel mit ein wenig Palmin soft von innen einfetten. Temperatur runterschalten, so daß das Wasser nicht weiterkocht.
Marshmallows mit den 3 El Wasser in die Schüssel geben und ca. 10 Min. warten, bis die Marshmallows geschmolzen sind. Dann mit einem eingefetteten Kochlöffel die Marshmallows ein wenig verrühren. Sind alle Marshmallows geschmolzen, die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen.
Die Hälfte des Puderzuckers gesiebt zu den Marschmallows geben und mit dem Handrührgerät vermischen.
Danach restlichen Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben und die noch sehr flüssige Marshmallowmasse darauf geben. Vorsicht die Masse ist noch sehr heiß!!
Nun mit den eingefetteten ! Händen (oder man zieht Handschuhe an), vorsichtig den Puderzucker in die Marshmallowmasse einarbeiten. Dies macht man solange bis eine homogene Masse entstanden ist, die nicht mehr an den Händen klebt.
Nun ist es ganz wichtig den MM-Fondant luftdicht!! zu verpacken. Einmal gut in Frischhaltefolie einwickeln und am besten noch in eine Tüte packen, gut verschließen! Dann packe ich noch zur Sicherheit meinen Fondant in eine luftdicht verschlossene Frischhaltedose und lagere ihn bis ich ihn benötige im Kühlschrank.
Der MM-Fondant ist ca. 1/2 Jahr- 1 Jahr haltbar.

Viel Spaß bei den ersten Versuchen

Süße Grüße

Eure Alex

Montag, 2. Juni 2014

Erdbeerkuchen nach Konditorenart






Am Sonntag waren wir alle mal schnell auf dem Erdbeerfeld, selber Erdbeeren pflücken... und staunten nicht schlecht, daß wir uns hätten gar nicht so beeilen müssen. Das Erdbeerfeld hatte erst am Samstag eröffnet und es waren noch jede Menge grüner Erdbeeren zu sehen, die sobald öfter die Sonne scheint, auch schön rot werden.
Wir fanden aber dann  trotzdem ca. 5 kg, und daraus wurde zu Hause sofort eine Erdbeermarmelade gekocht. Die schmeckt einfach am aller besten. Nicht so süß wie die aus dem Supermarkt!
Ich nehme dazu immer das Erdbeergelierzucker von Dr. Oetker, das ganz speziell auf Erdbeermarmelade abgestimmt ist. Man muß noch nicht einmal Zitronensäure zugeben, ist alles schon enthalten!
Es blieb aber noch ein Rest an Erdbeeren übrig und ich backte heute Morgen ganz spontan einen Erdbeerkuchen daraus.





Ganz nach Konditorenart mit einem Mürbeteigboden unter dem Bikuitboden, aber ohne Buttercreme. Ich habe einfach eine Vanillepuddingcreme gemacht.
Dieses Mal hat es mit dem Biskuit sehr gut geklappt. Ich habe ein Originalrezept von einem Konditor. Seine Tochter war früher einmal meine Kollegin und die hatte mir damals das Rezept verraten. Der Biskuit wird richtig toll!!!







Hier das Rezept:
Für den Mürbeteig:
250g Mehl
125g Butter
1Pr. Salz
1 Ei
60g Zucker

Zu einem Mürbeteig verkneten und in Größe der Form auswellen und ausschneiden. Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen und bei 180 Grad Umluft ca. 15-20 Min. hellbraun backen.
Auskühlen lassen.

Für den Bikuit:
Das Profirezept:
6 Eier
220g Zucker
6Eßl. Wasser
gut schaumig rühren!!

150g Mehl
50g Stärkemehl

sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben!
Bikuitmasse in eine nicht gefettete  Springform geben (Nur den Ring verwenden, den Boden weglassen!) vorher!  auf ein Blech mit Backpapier setzen. Bei 175- 200 Grad Umluft ca. 60 Min. backen.
Auskühlen lassen.
In der Mitte durchschneiden.
Es wird nur ein Boden benötigt.

Für die Vanillecreme:
ca. 600ml Milch
4 Eßl. Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver
daraus einen Vanillepudding zubereiten. Abkühlen lassen.

Einen Tortenring um den Mürbeteigboden stellen. Mit Erdbeermarmelade bestreichen. Den Biskuitboden aufsetzen, mit Vanillepudding bestreichen.

ca. 500g Erdbeeren putzen und in Scheiben schneiden. Auf den Vanillepudding dachziegelartig aufschichten. Mit einer Pck. roten Tortenguß begießen und ca. 2 Stunden kühlen.

Laßt es Euch schmecken!
Eure Alex

Waldbeer-Kokos-Bikuit-Schnitten

Wie jeden Sonntag, habe ich auch den letzten, einen Kuchen für meine Familie gebacken.
Ich habe durch viele Experimente bemerkt, dass ich keine dicke Böden mit wenig Creme mag, und habe dieses Mal ein Rezept ausprobiert, das von Konditor-Weltmeister Bernd Siefert, aus dem aktuellen Heft von "Sweet Dreams" stammt. Dieses Rezept besticht durch seine dünnen Biskuit-Böden und der Sahne-Beeren- Creme in ausreichender Menge.







Rein Optisch ist mir dieser Kuchen sehr gut gelungen, nur habe ich leider einen entscheidenden Fehler bei der Zubereitung des Biskuit-Bodens gemacht.... Ich sollte es eigentlich besser wissen....
Ich habe, wie es im Rezept steht, die Eier mit dem Zucker und den Kokosraspeln ! schaumig! geschlagen. Als ob das geht... ts, ts, ts.
Ich wusste sofort:" Das wird nichts!" Die Böden werden steinhart.
Ich habe trotzdem weiter gemacht und habe es am Schluss bereut. Die Böden waren sehr fest und überhaupt nicht so schön fluffig, weich wie sie sein sollten.
Geschmeckt hat der Kuchen auch ganz gut. Obwohl Säure gefehlt hat.
In dem Rezept wird angegeben, Zitronengras mit in die Füllung zu geben. Ich habe aber in unserem Supermarkt keines bekommen und wollte eigentlich Limettenschale mit dazugeben, und habe dies aber vergessen.
Naja, ich lerne daraus.





Hier das Rezept:
(Eigentlich mit Brombeeren)
Für etwa 16 Stücke
Für den Biskuit:
5 Eigelb
155g feinster Zucker
85g Kokosraspel
5 Eiweiß
60g Mehl
65g Speisestärke

Zutaten zu einem Biskuitteig verrühren und auf zwei Mal, in einer Rechteckigen Tortenform mit 24 x 24 cm einfüllen und ca. 15 Min. bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen. (Jeweils ein Boden extra backen). Auskühlen lassen.


Für die Creme:
12 Blatt Gelatine
300g Brombeeren (Waldbeerenmischung)
50g Puderzucker
1 Msp. Vanillezucker
5 Stiele Zitronengras
600ml Kokosmilch
Mark von einer Vanilleschote
150g feinster Zucker
400g Sahne

Gelatine kalt einweichen. Brombeeren verlesen, 200g mit Puderzucker, Vanillezucker pürieren, durch ein Sieb streichen. Strunk vom Zitronengras dünn abschneiden, harte Außenblätter entfernen. Rest hacken. Mit Kokosmilch, Vanillemark einmal aufkochen, kurz ziehen lassen. Zucker darin schmelzen. Gelatine ausdrücken, unter Rühren darin auflösen. Creme durch Sieb abseihen. Beerenmark unterrühren. Kühl stellen. Sobald die Masse leicht geliert, Sahne steif schlagen und unterheben.
Einen Biskuit mit Form 24x24cm umstellen. Hälfte Beerensahne aufstreichen, zweiten Biskuit auflegen. Rest Sahne aufstreichen. Torte 4 Std. kühlen. Schnitten mit Beeren garnieren.
Viel Erfolg und Spaß beim Nachbacken
Vielleicht klappt´s bei Euch besser!!
Eure Alex






Donnerstag, 29. Mai 2014

Cheescake mit Himbeersahne zum Vatertag


Eine Variation des Lieblingskuchens meines Mannes zum Vatertag.... den Käsekuchen.
Diesmal ein Cheescake mit Himbeersahne aus dem aktuellen Heft "Sweet Dreams" von Lisa Kochen und Backen.
Ich habe es ein wenig abgewandelt.
Hier das Rezept für eine Springform 18cm im Durchmesser:
Für den Mürbeteigboden : (Es gehen auch zerkrümelte Butterkekse mit Butter vermengt:
125g Mehl
30g Zucker
1Pr. Salz
abgeriebene Zitronenschale
1 Ei Gr.S
60g Butter
Aus den Zutaten einen Mürbeteig herstellen. Auf Backformbodengröße auswellen und ausschneiden.
In die Form geben. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen und 15 Min. bei 170 Grad Unter-/Oberhitze backen.
In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten:
375g Quark
125g Mascarpone
112g Zucker
ca. 20g Stärke
(oder Vanillepuddingpulver )
1 El Limettensaft
2 Eier Gr. L
Quark mit Mascarpone, Zucker, Stärke und Limettensaft glatt verrühren. Eier untermixen. Creme auf den vorgebackenen Boden verstreichen und ca. 15 Min. bei 180 Grad Unter-/Oberhitze backen. Ofentemeratur auf 120 Grad reduzieren und den Kuchen in ca. 60 Min. (Je nach Ofen) goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Für die Himbeersahne:
3 Blatt Gelatine
225g Himbeeren (auch tiefgekühlt)
2 El Zucker
2 El Limettensaft
250g Schlagsahne
1 1/2 El Puderzucker
1/2 Tl Vanilleextrakt
Tiefkühl Himbeeren auftauen lassen. Frische verlesen. Gelatine einweichen und die Himbeeren mit Zucker, Limettensaft pürieren und passieren. Gelatine ausdrücken und in einem Topf unter rühren auflösen (nicht kochen!) Einen Eßl. von dem Himbeerpüree unter die Gelatine rühren (Temperaturausgleich) und dann die gesamte Gelatine in die Himbeeren geben, gut rühren.
Abdecken und kühlen. Sobald das Fruchtpüree geliert, Sahne mit Puderzucker und Vanilleextrakt steif schlagen und unter die Himbeermasse rühren.
Cheesecake mit einem hohen Tortenring umstellen. Himbeersahne einfüllen und glatt streichen. Mit Folie abdecken und ca. 8 Std. am besten über Nacht, kühlen.
Torte aus dem Ring lösen, nach Belieben verzieren.
In meinem Fall habe ich aus einem Schaschlikspieß und buntem Origamipapier ein kleines Windrädchen gebastelt und an den Spieß geklebt.
In die Torte stechen und fertig!
Wie die Windräder gebastelt werden zeige ich Euch bald mit einer Schritt für Schritt Anleitung.
Ist richtig easy und geht sehr schnell.
Viel Spaß beim Nachbacken
Eure
Alex

Sonntag, 25. Mai 2014

Blaubeertorte mit Zitronenbuttercreme

 

Am kommenden Dienstag hat meine beste Freundin Geburtstag. Daher hatte ich schon Wochen im Voraus geplant eine richtig tolle Torte für sie zu backen und mich riesig darauf gefreut endlich los zulegen. Leider kam bei meiner Freundin ein schwerer Schicksalsschlag dazwischen und sie ist natürlich nicht in Feierlaune....
Daher habe ich die Torte eben für uns zu Hause als Sonntagstorte gebacken.... und was soll ich sagen:
Es war eine Sauarbeit, ist nicht so geworden wie ich es mir gedacht habe und ich habe gemerkt:" Mächtige Buttercremetorten sind nichts für mich an einem normalen Sonntag".
Es sind zwar Heidelbeeren im Teig, trotzdem ist die Torte sehr mächtig und mir ist nach einem kleinen Stück schon schlecht geworden!
Ich merke immer mehr, dass ich auch irgendwie keine Rührkuchen mag und lieber tolle Obstkuchen esse.... oder natürlich meine heißgeliebten MACARONS!!



Ich hatte mich in der Zeit verschätzt und wurde ewig nicht fertig mit Buttercreme aufstreichen, wieder kühlen, wieder aufstreichen und kühlen usw....
Daher sieht die Torte nicht so prickelnd aus. Zwischen den einzelnen Schichten sollte wirklich gut gekühlt werden... na das hat dann halt leider nicht so hingehauen und der Platz im Kühlschrank ist auch nicht so ausreichend um dort eine Torte unterzubringen.
Beim nächsten Mal muss ich mir etwas anderes überlegen.....




So sah sie dann im Innern aus.... Es ist also noch vieles verbesserungswürdig!
Vom Geschmack her ist diese Torte richtig lecker! Der Boden besteht aus einem Heidelbeerrührteig, der sehr saftig wird, besonders wenn man Heidelbeeren aus dem Glas nimmt. Und als Füllung und Deko Drumherum ist in dem Rezept eine Zitronenbuttercreme angegeben.
Das Rezept habe ich aus meinem tollen Tortenbuch von Linda Lomelino "Torten".
Die Torten in dem Buch sehen sehr schön aus.
Seht hier, so sollte die Torte eigentlich aussehen:


Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch noch und bis zum nächsten Mal!
Eure Alex